Über die Rasse

Laut den mir zugänglichen Quellen über diesen schönen Hund habe ich folgendes herausgefunden: 


Weißer Schweizer Schäferhund ist ein Hund, der in seiner Heimat (Deutschland) immer wegen seiner weißen Farbe abgewiesen war. Auch wen er ursprünglich in Deutschland ausgezüchtet wurde, war er nach USA verbannt. Die Amerikaner und Kanadier haben aber gelernt hoch seine Vorteile zu schätzen und so das „Aussterben“ dieser Rasse vermieden. Erst um das Jahr 1980 haben die Deutschen den schönen weißen Schäferhund „entdeckt“ und ihn wieder in seine Ursprüngliche Heimat zurückgebracht. 


Gehen wir aber der Reihe nach: Ein bekannter Deutsche Hundezüchter Max von Stephanitz hat im Jahre 1899 in seiner Zucht der Deutschen Schäferhunde sogenannte „Altblüter“ benutzt, d.h. Hunde, die kein Blut einer der Hunden - der Rassengründer in sich haben. Und gerade unter denen haben sich Hunde mit weißen Flecken gefunden. In der USA hat sich mit der Zucht dieser aus Deutschland verbannten Rasse die Züchterin Anne Tracy Scofield. German Sheperd Dog of America hat sich langsam den Zuchtbedingungen in Heimatland Deutschland angewöhnt und zuvor zugelassene weiße Farbe verboten hat. Die Kanadische Züchter haben zwar das weiße Fell nicht verboten, allerdings haben sie die als unerwünscht erklärt. 
In den USA entstand so der White German Shepherd Club International, in dem sich die Anhänger dieser Farbenvariante wie in den USA so auch in Kanada vereint haben. In Jahre 1973 haben sich die Kanadier abgespaltet und ihren eigenen Verein - The White Shepherd Club of Canada gegründet. Im Jahre 1970 kam der Weisse Schäferhund auf seinen Heimatkontinet Europa zurück. Und zwar in die Schweiz, wo die aus Amerika eingewanderte Besitzerin mit dem Zuchtpaar "Champion von Kron" und "Krons Rani von Finnder" die organisierte Reinzucht begann. Langsam aber doch kehrte der Weisse 1982 auch in sein ursprüngliches
Heimatland Deutschland zurück.


 Einige wichtige Meilensteine in der Rassenentwicklung:

- In Jahre 1882 wurde der weißer Schäferhund in Hannover ausgestellt.
- Der erste dokumentierte Name des weißen Schäferhundes war "Greif"
- "Greif" war der Großvater des Hundes "Konrad von Grafrath"
– „Honrad von Grafrath“ wurde zum Stammvater der Zucht der Max E. von Stephanitzs deutscher Schäferhunde.
- In Jahre 1899 gründete Max E. von Stephanitz Verein für deutsche Schäferhunde mit "Konrad " als dem Grundstein seines Züchterprogramms.
- 1912 – in die USA sind die erste Deutsche Schäferhunde eingelangt und mit denen auch die Basis für die weiße Variante. 

- 1971 registrierte der Amerikanische Kennel Club "White German Shepherd" als selbstständige Rasse.
- 1980 erwarb ein Hundefreund solchen "USA-emigrant" und gründete wieder die Zucht unter dem Rassenamen "Amerikanisch - Kanadische - Weißer - Schäfer". 
 „Americko – Kanadský – Biely – Ovčiak“.

01.01.2003 von FCI anerkannt Amerikanisch - Kanadische - Weißer - Schäfer
(FCI herausgegeben per Rundschreiben Nr. 87/2002 vom 18.12.2002) unter dem Namen "Weißer Schweizer Schäferhund". 
(BERGER BLANC SUISSE) 


Gruppe: FCI: I. 

Standard Nr: 347 

Offizielle Abkürzung: ACO